Ein Kunststück im Rhythmus der Jahreszeiten

Schon 1893 hat Urgroßvater Josef Honeder den ersten Roggensauerteig angesetzt – schlicht, weil Roggenmehl ohne Säure gar nicht backfähig ist. Über die Jahrzehnte wurde dieses Wissen verfeinert. Vor rund zehn Jahren rief Franz den Dinkelsauerteig aus Vollkornmehl von der Mühlviertler Alm ins Leben. Heute steckt auch in Weizenprodukten wie den legendären Mohnflesserln unser Weizen-Sauerteig für bessere Bekömmlichkeit und Frischhaltung.

Wie viel Arbeit dahintersteckt, zeigt sich besonders im Herbst, wenn die neue Getreideernte in die Mühlen kommt.

„Wir beobachten das Wetter monatelang im Voraus und stehen im ständigen Austausch mit unseren Getreidemüllern und Bio-Bauern“, erklärt Franz. Sobald das neue Mehl beigemischt wird, analysiert das Team die Enzymtätigkeit akribisch. Jedes einzelne Rezept muss dann strukturiert überarbeitet werden, weil der Rohstoff von Ernte zu Ernte unterschiedlich reagiert. Trotz moderner Technik bleibt das feine Gespür unersetzlich. „Wenn es im Sommer schwül ist, ist das Brot oft nicht so resch“, wirft Reinhard ein. „Das ist Natur. Wer das nicht will, muss Brot mit Chemie kaufen, das nach sieben Saunagängen auch noch knusprig ist. Aber wer will das schon?“

Unser Sauerteig hat Charakter.

Anspruchsvoll und doch ganz natürlich. So lässt sich unser Sauerteig wohl am besten beschreiben. Er besteht lediglich aus Mehl und Wasser. Was einfach klingt, ist echtes Handwerk: Sauerteig möchte regelmäßig gefüttert werden, liebt Beständigkeit und reagiert sensibel auf Temperatur, Zeit und selbst kleinste Veränderungen.

Wer mit ihm arbeitet, braucht Erfahrung, Geduld und viel Fingerspitzengefühl. Tag für Tag entwickelt er seinen unverwechselbaren Charakter und schenkt unseren Backwaren ihr besonderes Aroma.

Nicht immer einfach – aber jede Mühe wert.

Ein lockerer Typ, der Sauerteig.

Sauerteig braucht Zeit – und genau die bekommt er bei uns. Während seiner langen Reife entwickelt er auf natürliche Weise Aroma und Struktur.

Das Ergebnis sind Backwaren mit einer lockeren Krume, einer knusprigen Kruste und einem Geschmack, den Zeit einfach besser macht. Ganz ohne Eile. Ganz ohne Abkürzungen.

Ein anspruchsvoller Typ, der Sauerteig.

Unser Sauerteig besteht nur aus Mehl und Wasser – und verlangt trotzdem höchste Aufmerksamkeit. Er möchte regelmäßig gefüttert werden, reagiert auf Temperatur und Zeit und braucht erfahrene Hände, die ihn verstehen.

Wer mit ihm arbeitet, braucht Geduld, Fingerspitzengefühl und echtes Handwerk. Genau diese Sorgfalt macht ihn so besonders.

Ein bekömmlicher Typ, der Sauerteig.

Während der langen Reifezeit laufen natürliche Prozesse ab, die den Teig besonders gut verträglich machen. Gleichzeitig entstehen wertvolle Aromen und eine natürliche Frischhaltung – ganz ohne künstliche Zusätze.

So entstehen Backwaren, die nicht nur hervorragend schmecken, sondern auch besonders bekömmlich sind. Denn Genuss und gutes Bauchgefühl gehören für uns zusammen.

Ein reifer Typ, der Sauerteig.

Gute Dinge brauchen Zeit. Unser Sauerteig reift in aller Ruhe und entwickelt dabei Schritt für Schritt seinen unverwechselbaren Charakter. Diese lange Reifezeit schenkt unseren Backwaren mehr Geschmack, mehr Aroma und ihre besondere Qualität.

Seit über 130 Jahren vertrauen wir auf dieses natürliche Prinzip – Tag für Tag und mit derselben Begeisterung für echtes Bäckerhandwerk.

Zeit, die man schmeckt.

Viele denken bei Sauerteig sofort an Brot. Tatsächlich zeigt er seine Stärken aber weit darüber hinaus.

Ob Dinkel, Weizen oder Roggen – Sauerteig sorgt für eine natürliche Frischhaltung, macht Backwaren besonders aromatisch und trägt zu einer guten Bekömmlichkeit bei.

Deshalb steckt seine Kraft nicht nur in unseren Broten, sondern auch in vielen Feinbackwaren – etwa in unserem Brioche und weiteren Spezialitäten aus unserer Backstube.

Guter Sauerteig lässt sich nicht beschleunigen.

Er braucht Ruhe, Geduld und die richtige Pflege. Deshalb geben wir ihm genau das, was er braucht: Zeit. Denn nur so können sich Geschmack, Aroma und Charakter voll entfalten.

Diese Zeit schmeckt man – in jedem einzelnen Bissen.