In der Honeder Naturbackstube kennt man sich aus mit Urgetreiden wie Dinkel – und nun auch mit dem Johannisroggen: Dieses Korn wird exklusiv für uns in der Region angebaut und anlässlich unseres 125. Geburtstages haben wir daraus ein ganz besonderes Brot gebacken.

Unsere Welt Johannisroggen Brot

Der 24. Juni ist für Landwirte immer schon ein wichtiges Datum gewesen, und mit dem Johannisroggen hat er auch zu tun: Der Termin ist Stichtag für allerlei Wetterregeln und Bauernweisheiten. Geweiht ist er Johannes dem Täufer, deshalb heißt dieser Tag kurz nach der Sommersonnenwende auch Johannistag. Da endet etwa die Erntezeit für Spargel und Rhabarber, für viele andere Früchte und Getreide geht es hingegen erst richtig los mit der Reife und Ernte. Und der Johannisroggen? Ursprünglich wurde dieser um den Johannistag herum ausgesät.

Nach zwei Jahren treibt er dann erstmals kleine Ähren mit kleinen Körnern aus. Das Mehl des Urgetreides, das man auch Wildroggen, Waldstaude oder Johanniskorn nennt, gilt als besonders bekömmlich, sein Geschmack ist intensiv (vielfach wird aus diesem Korn Schnaps gemacht!). Angebaut wird das Korn, eine Urform des Roggens, heutzutage nicht allzu häufig, da es weniger ertragreich ist. Doch am Toiffenböckhof wird von Franz Leopoldseder und seiner Tochter Romana der Johannisroggen exklusiv für die Honeder Naturbackstube angebaut.

Das Mehl des Urgetreides gilt als besonders bekömmlich.

Unsere Welt Johannisroggen

Das Korn wird nach Weitersfelden gebracht und von dort weiter wird mit dem Brot-Auto nach Engerwitzdorf, wo es in der Naturbackstube in der hauseigenen Mühle gemahlen wird. Zum 125-Jahr-Jubiläum gibt es bei Honeder jetzt erstmals das Johannisbrot –

ein saftiger und kräftiger Striezel mit rescher Sauerteigkruste, fein gewürzt mit extra Koriander. Freuen Sie sich auf weitere Backwaren aus diesem ganz besonderen Urkorn!


Text: Mareike Steger / Fotografie: Robert Maybach